Ein Gemeinschaftsprojekt von aktion tier und dem Verein Tierheim Meißen Winkwitz e.V.

Straßenkatzen-Hilfsprojekt "Kitty"

Straßenkatzen sind die Opfer menschlicher Verantwortungslosigkeit! Foto: © aktion tier e.V.
Das aktion tier Projekt Kitty soll das Leid der Straßenkatzen langfristig lindern. Foto: © aktion tier e.V.
Unkrastrierte Katzen werden mit viel Geduld in Lebendfallen eingefangen und zur Kastration gebracht. Foto: © aktion tier e.V.
Krankes Katzenbaby
Das Leben auf der Straße ist hart, besonders für die Kitten. Foto: © aktion tier e.V./Bauer
Der kalte Winter ist für die Streuner eine besonders harte Zeit... Foto: © Ursula Bauer
Eine der Ursachen für die Vermehrung der Straßenkatzen sind unkastrierte Hauskatzen mit Freigang, da diese sich mit den wildlebenden Katzen verpaaren. Foto: © Ursula Bauer
 
 

Das aktion tier Projekt Kitty ist das größte uns bekannte Straßenkatzenprojekt in Deutschland. Als sogenanntes "Kitty-Forum" kümmert sich aktion tier Meissen um Straßenkatzen in der Region. Dabei verantworten wir im Rahmen von rund 50 km die Versorgung der Katzen an Futterstellen. 

Das Projekt Kitty bedeutet jedoch weit mehr als nur Katzen füttern! aktion tier e.V. versucht, dem Leid der Straßenkatzen durch Kastration, tiermedizinische Versorgung und kontrollierte Fütterung langfristig entgegen zu wirken und zu lindern. Das bedeutet, dass jährlich tausende Katzen kastriert, medizinisch versorgt und anschließend wieder an ihren Futterplätzen freigelassen werden. 

Die nachhaltig gewährleistete Finanzierung durch aktion tier sowie die professionelle Organisation und Umsetzung durch Projektpartner und freiwillige Helfern verhalfen dem Projekt Kitty zu einem bundesweiten Erfolg. 

Warum gibt es so viele Straßenkatzen?

Eine der Ursachen für die Vermehrung der Straßenkatzen sind unkastrierte Hauskatzen mit Freigang, da diese sich mit den wildlebenden Katzen verpaaren. Eine aus unserer Sicht sehr sinnvolle Gegenmaßnahme ist hier die behördlich verordnete Kastrationspflicht. Als erste deutsche Stadt erließ Paderborn (Nordrhein-Westfalen) in enger Zusammenarbeit mit aktion tier e.V. am 22. September 2008 eine gesetzliche Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für privat gehaltene Katzen, die älter als 5 Monate sind und Zugangs in Freie habe. Diese als "Paderborner Modell" bekanntgewordene Verordnung erwies sich ans wegweisend: Bis Juli 2014 folgten bereits 250 Städte und Gemeinden dem Paderborner Modell. 

Foto: © aktion tier e.V./Bauer

Mehr zum Thema

aktion tier Projekt Kitty aktion tier Kitty Babystation in Brandenburg Das Paderborner Modell Zum Schutz von Straßenkatzen: Hintergründe zur Straßenkatzenproblematik